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Nancy Drew 20 -
Ransom of the Seven Ships


Releasedatum: 07/2008

Entwickler/Publisher: Her Interactive  

Spielsprache: englisch

Homepage

 

ESRB: E for everyone (10+ empfohlen)

 

 

Ein Review von  slydos   17. Juli 2009

 

Auch bei der Jubiläumsfolge der längsten Adventureserie aller Zeiten geht Her Interactive so pragmatisch wie eh und je vor: wenn man nicht in der Lage ist, mehr als 3 anständig animierte Darsteller in einem guten halben Jahr ins Rennen zu schicken, dann läßt man es auch bei der diesjährigen Sommerfolge dabei. Wer also nach 10 Jahren und 20 Titeln etwas bombastisch Neues erwartet, den holt die aktuelle Folge wieder auf den Teppich der Realität zurück. Was die Macher/innen da in ihren Halbjahresproduktionen zaubern, ist wie immer das gefühlte Maximum, das mit den gegebenen Mitteln, dem festgelegten Erscheinungsrhythmus und dem Anspruch an Fehlerfreiheit sowie eine gewitzte Story erreichbar ist.

 

Geschichte

Zum sechsten Mal ermittelt Nancy Drew nicht auf dem Boden der USA: Freundin Bess hat in einer Online-Verlosung eine 5-Tages-Tour auf die Bahamas gewonnen! Natürlich lädt sie die Freundinnen George und Nancy ein, sie zum Inselparadies vor der Küste Floridas zu begleiten. Da Nancy am Abreisetag noch einen Bankett-Termin mit ihrem Vater hat, folgt sie den beiden Freundinnen einen Tag später. Das Reiseziel, die abgelegene Insel Dread Isle, ist nur per Wasserflugzeug von Nassau aus zu erreichen. Der Pilot gibt aus dem Off zum besten, daß Nancy und ihre Freundinnen seine einzigen Passagiere in den letzten Monaten seien und es nicht nur an der Hurricane-Season liege, wenn sich niemand hierher verirre.

Während wir noch über diese interessante Bemerkung nachdenken, hat er Nancy bereits abgesetzt und ist gleich wieder durchgestartet. Zu spät für die heranlaufende, wild gestikulierende und schreiende George!  Sie kann den Flieger nicht mehr stoppen. "Was will sie?" fragt sich nicht nur Nancy.

Außer Atem berichtet George davon, daß Bess in der Nacht entführt wurde! Eine Nachricht der Kidnapper tut kund, daß Nancy im Tausch für ihre Freundin den Schatz des El Toro finden soll, Captain einer spanischen Flotte von 7 Schiffen, die hier vor 300 Jahren gesunken sind. Die Kidnapper haben bereits einige genaue Anweisungen für die Schatzsuche niedergeschrieben. Aber das ist nicht das einzig mysteriöse Detail.

Die Besitzer von Shark Diving, dem Öko-Resort, in dem die Freundinnen logieren sollen, haben sich wegen der momentan schlicht zu guten Fischgründe zu einer Angeltour entschlossen und den Gästen einfach einen netten Brief hinterlassen. Da Georges Handy jeden Außenkontakt verweigert, scheint zunächst nur noch der Hauspapagei Coucou als einziger intelligenter Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. Coucou ist ein ganz spezieller Papagei, und das nicht nur, weil sein Geschäft der Informationstausch ist, wie Nancy-Drew-Kenner sofort mit mehr als einem Lächeln registrieren werden! Übrigens wundert es nicht nur Nancy, daß die Gibsons das hungrige Tier auf unbekannte Zeit allein zurücklassen.

Während George die meiste Zeit die Geheimnisse der Handytechnik ergründet, begleiten wir die Meisterdetektivin bei ihrer originären Bestimmung: dem furchtlosen Vordringen in unbekannte Gegenden und dem Lüften jeglichen Geheimnisses, das zwischen ihr und der Aufklärung des Falles steht.  

 

Rätsel

Die Aufgaben in Ransom of the Seven Ships liegen eigentlich überwiegend im Bereich einfach bis mittelschwer. Eigentlich. Ein großer Teil - mehr als in jedem anderen Nancy-Drew-Spiel - hat eine Zeitbeschränkung bzw. einen Lebensbalken, der durch äußere Einwirkung oder eigenes Verhalten schrumpfen kann, bis es zum Game-Over kommt. Dadurch erhöht sich das Rätselniveau in etwa einem Drittel des Spiels auf sehr schwer. Natürlich wird auch dieses Mal automatisch ein 2nd Chance-Savegame angelegt, so daß man trotzdem relativ beruhigt im Spiel voranschreiten kann, ohne größere Spieleinheiten zu verlieren. Jedoch sind viele der mit einem Zeitfaktor versehenen Rätsel so knapp bemessen, daß sie keinesfalls im ersten Anlauf zu bewältigen sind. Ich will das am Beispiel der Taucheinlagen verdeutlichen, die Nancy zu absolvieren hat, um die Gegend um Dread Isle zu erkunden:

Innerhalb des Rahmenquests, also den Schatz zu finden und Bess auszulösen, muß den kryptischen Anweisungen von El Toro gefolgt werden. Sobald wir Hinweise auf Unterwasserorte gefunden haben, die uns weiterbringen können, muß Nancy eine Tauchausrüstung plus Segelboot klar machen und die Stelle aufsuchen. Bereits beim Segeln kann man durch Zusammenstöße mit Hindernissen oder Walen und Haien seine Lebensenergie verlieren, was bis zum Game-Over führen kann. Aber auch bei Anfangsproblemen mit der Navigation kann man sich durch Rückkehr zum Ausgangspunkt im Prinzip davor schützen. Im Verlauf des Spiels macht das Segeln im Wind und das durchs Segelhandbuch gelernte oder aus Naturtalent gekonnte Kreuzen gegen den Wind Spaß. Schwieriger wird's, wenn man die Tauchstelle gefunden hat. Natürlich sollte man nicht reinspringen, ohne seine Flasche zu 100% mit Sauerstoff aufgetankt zu haben, denn der wird recht schnell verbraucht. Je tiefer wir tauchen, desto vorsichtiger müssen wir die Rückkehr gestalten, schließlich müssen wir die Dekompression beachten. Daß uns dabei giftige Quallen und andere Geschöpfe das Leben zusätzlich schwer machen, macht die Angelegenheit realistischer aber nicht leichter. Haben wir endlich eine Kiste gefunden, die sehr vielversprechend aussieht, dann müssen wir das Schloß auch noch unter Wasser knacken! Dazu muß ein 9er Farb-Sudoku gelöst werden! Tja, die Zeit ist gerade so bemessen, daß man mit 100% Sauerstoff zur Kiste hin- und zurücktauchen und zwischendurch das Sudoku lösen kann, wenn man bei den Zügen nicht mehr überlegen muß. Für Könner des populären Logikspiels eine Herausforderung, die in insgesamt 2-4 Anläufen zu meistern sein sollte, für Sudoku-Neulinge wahrscheinlich eine äußerst harte Klippe. Sollten Sie das Sudoku-Spielprinzip noch gar nicht kennen, wären einige Trockenübungen zuvor sicherlich hilfreich.

Man hat auch diesmal einen Teil der aus Rätselheften bekannte Rätseltypen fein in die Spielhandlung integriert und mit dem Tagebuch des spanischen Captains verbunden. So erfährt man auch Stück für Stück die Hintergründe der historischen Abläufe auf und um Dread Isle.

Es gibt nur wenig Inventarrätsel, dafür aber wieder eine Fülle von Dekodierrätseln, viele Logikrätsel entweder in der Kombination Optik-Logik oder Text-Logik und zum Teil unter Zeitdruck, ND-typische Fleißaufgaben mit Zufallsgenerator sowie drei Minispiele, die man vorab auch schon Online auf der Homepage testen kann. Sie bestehen aus einem Logikspiel, einem Glücksspiel und einem Geschicklichkeits-/Reaktionsspiel. Sie müssen alle mindestens 1x, das Reaktionsspiel 2x, gelöst werden und dienen darüber hinaus zum Erwerb der 'Tauschwährung' für Coucous Informationen.

Zunächst sah ein Rätsel so aus, daß man sich auch einige Begriffe der Affensprache akustisch merken müsse. Aber alle Nancy-Drew-Spiele sind barrierefrei für Hörbehinderte konzipiert und so müssen nacheinander nur verschiedene Orte aufgesucht werden, um die Laute automatisch zu lernen und anzuwenden. Auch sonst ist ein gutes Gedächtnis von Vorteil, kann aber durch Notizen oder Ingame-Nachschlagen ersetzt werden. Gefallen haben mir speziell ein Licht-Spiegel-Rätsel und die Programmierung eines GPS anhand einer Karte. Viele Rätselarten werden wieder miteinander kombiniert und erhalten so eine neue Qualität: ein normales Jig-Saw Puzzle mit einem Schieberätsel, ein Identifierungsrätsel mit Geschicklichkeitsklettern unter Beschuß! Zwischendurch gönnt man uns immer wieder ruhige Zeiten, z.B. mit einem sehr originellen, rein visuellen Formenrätsel und den vielen Orientierungsaufgaben auf See und an Land.

Nancy muß darüber hinaus unter Zeitdruck ein Labyrinth-Tauchrätsel inklusive Logikpuzzles bewältigen bis sie schließlich vor einem mechanischen Beobachtungsrätsel steht, bei dem sie nur drei Versuche bis zum Game-Over hat. Dieses Rätsel hat einen hohen Schwierigkeitsgrad. Man muß zunächst die Funktionsweise mit einem besonderen Gefühl für Millisekunden herausfinden und mit einem ebenso hohen Zeitgefühl umsetzen, etwa vergleichbar dem Rhythmus-Morse-Rätsel in Informaticus. Ein Brummer für äußerst hartnäckige Rätselfreunde! Ich kann nicht mehr genau sagen, wieviel Versuche ich zur Lösung brauchte, aber es waren sicher mehr als 40. Ich gehe davon aus, daß dieses Rätsel die Nerven vieler Spieler soweit strapazieren wird, daß sie um ein Savegame betteln werden.

Ein Kinderspiel ist Ransom of the Seven Ships also garantiert nicht. Auch im Junior-Modus, in dem wir ja bekanntlich die hilfreiche To-Do-Liste zur Verfügung haben, wird uns durch die vielen Zeitdruckrätsel und einige Reaktionsspiele nichts geschenkt. Die zwanzigste Ausgabe von Nancy Drew ist kein kontemplatives Wandern von Puzzle zu Puzzle. Für meinen Geschmack hat man es diesmal mit dem Schwierigkeitsgrad etwas übertrieben, auch wenn der brutale Zeitdruck sicher in das wohl persönlichste Spiel der Serienheldin paßt. Ich glaube, daß man viele Fans der ersten Stunde damit eher verschreckt als bindet. Der Schwierigkeitsgrad und die mit den GameOvers verbundenen Wiederholungen schrauben die Spieldauer sicher auf 25+ Stunden, doch es sind im Gegensatz zu den direkten Vorgängern nicht nur vergnügliche Stunden. 

 

Grafik/Sound

Wer den Vorgänger Castle Malloy gespielt hat, kennt Nancy Drew in isometrischer Perspektive bereits. Langsam tastet sich Her Interactive an 3rd-Person-Sicht heran, habe ich das Gefühl. Diesmal gibt es Nancy im hellsten Sonnenlicht, zwar zu weit entfernt, um Gesicht oder Mimik zu erkennen, jedoch als echten Menschen aus Pixeln und Farbe! Wir steuern sie am Strand beim Löcher buddeln, unter Wasser im Tauchanzug und an Felsklippen mit Pferdeschwanz als Freeclimber. Nicht wirklich zu sehen, aber direkt steuerbar, ist sie in der Draufsicht beim Segeln oder Golf-Cart-Fahren auf der Insel. Die kleinen Animationen, wenn sie den Spaten ansetzt und gräbt, sich den Schweiß aus der Stirn wischt oder sich hinkniet, um die x-te Konservendose statt eines 'Schatzes' zu identifizieren, sind gut gelungen. Unter Wasser scheint sie zunächst auch allen Mausanweisungen geschmeidig zu folgen, macht aber beim Höhlentauchen so manch abruptes Ausweichmanöver und zu unrealistische Wendungen. Wie so viele Fans, habe auch ich die Hoffnung nicht aufgegeben, daß wir sie mal aus der Nähe zu Gesicht bekommen werden.

Was diese Hoffnung schürt, sind die erstmaligen, gelungenen Auftritte von George und Bess in Großaufnahmen. Bereits in der wunderschönen Introsequenz erhalten wir einen Eindruck von den ausgezeichneten Fähigkeiten der Leute, die für die Charakteranimationen zuständig sind. Da stimmt die Gestik und Mimik hundertprozentig! Natürlich auch die Lippensynchronität, aber das sind wir ja bereits aus der Serie gewohnt. George steht uns im Hotel als ausdrucksvolle Freundin in Gesprächen zur Verfügung und ähnelt irgendwie entfernt Kyler Mallory aus Casle Malloy, wenn sie ihre Augenbraue hebt, oder die Schultern hochzieht. Schade, daß sie so ortsgebunden ist, wie wir es von allen ND-Charakteren kennen und wir nicht mehr Videosequenzen mit ihr erleben dürfen. Zumindest hätte ich eine nach der Rettungsaktion von Nancy erwartet. Sobald wir ein Walkie-Talkie finden, können wir zwischen Nancy und George als Spielcharakter hin- und herschalten, wie wir es aus The Legend of the Crystal Skull mit Bess kennen. Diesmal darf George auch einige Aktionen durchführen und Rätsel lösen.

Weitere Gesprächspartner sind der Jamaicaner Johnny Rolle in fettem Pidgin-English und Coucou, die gesprächige Papageiendame, die übrigens von Lani Minella, Nancys Stimme, gekrächzt wird. Ein wenig gesprochen, oder sagen wir besser interagiert, wird auch mit den Affen der Insel, intelligenten Überbleibseln aus einem eingestellten Projekt zur Verhaltensforschung. Sie und Coucou bilden die Komikertruppe in der sonst ernsten Geschichte.

Die Hintergründe des subtropischen Paradieses scheinen zum Teil von Fotografien abgenommen zu sein, zumindest die Außenansichten des Hotels und der Bootssteg. Der Rest der Hintergründe wurde diesmal besonders farbenfroh und einladend hinzukreiert. In der Hotelhalle bewegt leichter Luftzug die filigranen Blattfächer der Palmen, der Ventilator wirft seine Schatten in langsamen Umdrehungen, das Meeresrauschen wird nur hin und wieder von Coucous Krächzen und Kommentaren übertönt.

Draußen hört man Nancys Schritte zwar im Sand, nicht aber auf dem Holzsteg und die Wasseranimationen hab ich auch schon mal besser gesehen. Dafür finde ich wiederum die Geräusche bei Nancys Ausflügen mit dem Elektrocart gelungen, wenn sie, je nach unserem Fahrstil, aneckt, sich im Sand festfährt oder aus der Spur gerät. Alles begleitet von passendem tropischen Umgebungssound und der unumgänglichen Steel-Drum-Musik.

Die beiden Affenbanden wirken recht realistisch animiert und vertont, übertrieben hat man es nur ein wenig mit dem Postkartenstrand von Sangre Beach, der nicht das schimmernde Bahamas-Rosa, sondern ein fettes Girly-Pink zur Schau trägt. Überall Meeresrauschen, Vögel und andere kleine Tiere, die rufen, vorbeihuschen, sich sonnen oder durch ihre Schatten auffallen. Ebenfalls farbenfroh schimmert die Unterwasserwelt, in der es genausowenig reine Stille gibt, wie an Land. Nancys Atemgeräusche und das Gluckern der Luftblasen lassen uns ihr ganz nahe sein.

Die alte ND-Musik klingt zwar noch leise hie und da an, das Titelthema wurde aber diesmal ganz weggelassen, auch im Abspann, den man übrigens wieder   bis zum Schluß wegen der Outtakes verfolgen sollte.

Es sind wieder viele direkte und indirekte Anspielungen auf alte Nancy Drew Titel zu finden. Ein Beispiel für eine grafische Andeutung: Das Mosaik aus Phantom of Venice finden wir im Rezeptionstresen wieder. Im übrigen zitiert man mit dem knalligen Sonnenuntergangsintro und den Affensilhouetten natürlich auch Monkey Island.

 

Handling/Steuerung

Auch diesmal ist die Installation des Nancy-Drew-Start-Centers nicht abwendbar, aber es erscheinen wenigstens 2 Icons, das Startcenter und ein Spielicon, so daß eine automatische Internetverbindung umgangen werden kann.

Im Installationsbeiblatt, das sich seit Jahren kaum geändert hat, finden wir nur Hinweise auf das Ingame-Tutorial, wenn wir Fragen zum Handling haben. Dort gibt es wie immer eine Sektion "Was ist neu?". Hier wird nur erwähnt, daß Papagei Coucou der Tippgeber des Spiels ist. Das hat mich dann doch gewundert, da ich eigentlich noch Hinweise zum Handling der Minispiele und der verschiedenen Balkenanzeigen beim Tauchen etc. erwartet hätte. Außerdem erschließt sich die Handhabung des Sauerstofftanks über das zusätzliche Icon am oberen Bildrand auch nur per Trial&Error. Sonstige Zusatzfunktionen werden aber im Spiel selbst erklärt, hinter einem Fragezeichen am Bildrand. So z.B. die Verwendung der rechten Maustaste zum Ausgraben georteter Metallgegenstände. Leider funktioniert der Rechtsklick oft verzögert, oder gar nicht, selbst wenn wir eine Stelle laut Balkenanzeige zu 100% geortet haben. Da sind dann oft mehrere verzweifelte Klicks notwendig, oder man muß Nancy noch mal hin- und herschieben, um den Hotspot zu aktivieren.

Ansonsten funktioniert alles wieder in bekannt simpler Nancy-Drew-Manier: alle Funktionen sind mausgesteuert, von der Charaktersteuerung bis zur Bedienung der Menüs. Man wechselt zwischen simplem Point&Click in den 1st-Person-Szenen und Point&Hold in den 3rd-Person-Szenen. Kompliziertere Mausaktionen, wie die Click&Draw-Bewegungen vieler Vorgänger, beschränken sich in Folge 20 aufs Drehen von Objekten und sind diesmal kein Problem für  handwerklich oder sportlich weniger Begabte. 

 

Fazit

Nancy Drew 20 - Ransom of the Seven Ships gehört trotz doppeltem Jubiläum von 20 Spielen in 10 Jahren in meinen Augen nicht zu den Highlights der Serie. Zwar freut die erstmalige direkte Konfrontation mit den Freundinnen und die Möglichkeit, Nancy oft in 3rd-Person-Sicht zu steuern. Aber der hohe Schwierigkeitsgrad bzw. das leise Abdriften ins Actiongenre gepaart mit einer in der Rückschau wenig überzeugenden Auflösung der Geschichte lassen es mich nur bedingt empfehlen und auf eine Besserung in Teil 21 hoffen, in dem Nancy undercover dem Terror am Mädcheninternat Waverly Acadamy auf den Grund geht.  

 

 Meine Gesamtbewertung: 69%

 

 

Bewertungssystem Adventure-Archiv:

  • 80% bis 100% sehr gutes Spiel (sehr empfehlenswert)
  • 70% bis 79% gut (empfehlenswert)
  • 60% bis 69% befriedigend (bedingt empfehlenswert, mit Abstrichen)
  • 50% bis 59% ausreichend (nicht gerade empfehlenswert)
  • 40% bis 49% ziemlich schlecht (eher abzuraten - etwas für Hardcore-Adventure-Freaks und Sammler)
  • 0% bis 39% grottenschlecht (lieber die Finger davon lassen)

 

Minimale Systemvoraussetzungen:

  • Windows XP/Vista
  • Pentium III 1 GHz
  • 256 MB RAM
  • 24x CDROM-Laufwerk
  • 1 GB MB auf der Festplatte
  • 32 MB DirectX kompatible Grafikkarte
  • 16 bit DirectX kompatible Soundkarte

gespielt mit:

  • Windows XP
  • Pentium IV 3,6 GHz
  • 2 GB RAM
  • 48x DVD-ROM
  • NVidia GeForce 7600GS 256 MB
  • Soundkarte DirectX-kompatibel

 

Copyright © slydos für Adventure-Archiv, 17. Juli 2009

 

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George ist verzweifelt
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Ein Brief der Kidnapper beinhaltet gleich eine Aufgabenliste
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Erstmals sehen wir Cousine George in einem Nancy Drew-Spiel von Angesicht
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Die Lobby des Shark Diving Resorts
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Damit keinem Coucous Stammbaum entgeht, hängt an der Wand der Wink mit dem Zaunpfahl
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