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Mr. Smoozles Goes Nutso


 

Entwickler: Juniper Games

Publisher: TBA

Release: August 2006

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Ein Preview von  MaryScots   22. April 2006

 

Kennt Ihr Mr. Smoozles? Noch nicht? Dann solltet Ihr das ändern! Warum? Nun, da gibt es verschiedene Gründe. Vor allem ist Mr. Smoozles zum Totlachen. Er würde das selbst sicher nicht so sehen, denn in punkto trockenem bis gefährlich scharfem Zynismus steht er seinem rothaarigen Comic-Kollegen Garfield in nichts nach. Obwohl ebenfalls ein Kater, wurde Mr. Smoozles in England geboren. Sein stolzer „Vater" ist niemand geringerer als Steve Ince, dem wir so legendäre Adventures wie „Beneath a Steel Sky" und die ersten drei Teile von „Baphomets Fluch" mitzuverdanken haben.

 

Worum geht’s?

Eines Tages werden Mr. Smoozles und seine Freunde Zeugen eines Angriffs der bösen Goragons aus dem All, die versuchen, andere Welten mit Hilfe von Gedankenstrahlen zu erobern, welche nicht nur den Verstand derer manipulieren, die das Pech haben zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, sondern auch die Realität durcheinander bringen. Glücklicherweise kann der größte Teil der Gang den Gedankenstrahlen ausweichen, d.h. fünf von Ihnen, nämlich Watford, Finny, Pepper, Grik and Zoran werden geschnappt und eingesperrt; nur Ed kann entkommen, was bedeutet, dass es seine Aufgabe sein wird, die Welt zu retten. Nun, und Mr. Smoozles dreht durch (dt. für Mr. Smoozles Goes Nutso) – nachdem er von einem der Strahlen getroffen wurde und wird denjenigen zeigen, die ihn bisher für einen gemeinen Zyniker hielten, was es heißt, es mit einem bösen Zyniker zu tun zu haben. Er schnappt sich seine Pumpgun und verfolgt damit Ed, der wiederum verzweifelt versucht, einen Weg aus ihrer Misere zu finden und nebenbei seine kostbare Sammlung der Zeitschrift „Nerd’s Monthly" (zu Deutsch in etwa die monatliche Ausgabe von „Der Sonderling") in Sicherheit zu bringen.

 

Was ist das für’n Spiel?

Mr. Smoozles Goes Nutso ist ein Arkade-Adventure. Halt, halt, halt – lest erst mal weiter! Ich würde doch keinen Preview schreiben, wenn es sich nicht um ein Spiel handelte, das keinem Adventurespieler je gefallen könnte, ok?! :-)

Also, es ist ein Arkadespiel. Aber es ist genauso sehr ein Adventurespiel. Wie Ihr wahrscheinlich mittlerweile vermutet, steuert Ihr Ed und führt ihn durch zahlreiche Locations in Kacheloptik, wobei Ihr immer darauf bedacht sein müsst, Mr. Smoozles nicht ins Gewehr zu laufen, gleichzeitig Informationen über das Geschehen und über Möglichkeiten bekommen, die anderen zu befreien, und Mr. Smoozles’ Verstand, aber auch die Realität wieder herstellen könnt. Ihr müsst Wirklichkeitskristalle, Schlüssel und verschiedene andere Dinge sammeln, welche Euch Türen öffnen helfen, nützliche Sachen kaufen, Euch in Computer hacken, um Hilfe zu rufen etc. Es gibt eine ganze Menge Gegenstände und Orte zu erforschen. Ihr werdet auch eine Reihe seltsamer Charaktere treffen, mit denen Ihr sprechen müsst, um an Informationen zu kommen oder Hilfe zu erhalten. Doch nicht jeder von ihnen ist freundlich gesinnt. Diese Interaktion mit anderen ist tatsächlich ein wichtiger Teil des Adventureanteils im Spiel. Weitere typische Arkadeelemente sind die Punkteanzeige und der Energiebalken. Am Anfang hat man drei Leben. Obwohl, wären neun Leben nicht passender für eine Katze? Na ja, dann wäre das Gewinnen wohl zu einfach. :-) Natürlich kann man diese verlieren, wenn man zu oft getroffen wird aber man kann auch neue gewinnen, wenn man schwierigere Aufgaben gelöst hat. Es gibt drei verschiedene Schwierigkeitsgrade für den Arkadeteil und abgesehen vom normalen Puzzlelevel kann man auch eines mit zusätzlichen Hinweisen wählen.

 

Macht’s Spaß?

Nachdem, was ich in der Preview-Version gespielt habe, kann ich zumindest sagen, dass alles an daran viel Spaß gemacht hat! Ich habe seit Jahren kein arkadeartiges Spiel mehr angefasst, wie ich zugeben muss. Hauptsächlich, nachdem ich Adventures und ihre ruhigere Spielart entdeckt und über meine üblichen Jump & Run’s zu schätzen gelernt habe. Mr. Smoozles Goes Nutso hat mich wieder süchtig gemacht – ich will mehr! Ich mag den Erkundungspart ganz besonders, die Rätsel sind logisch und einmal habe ich sogar zwei mögliche Lösungswege entdeckt. Es ist nicht allzu schwer, Mr. Smoozles zu entkommen, da er einem nicht überall hin folgen kann, aber es gibt auch gefährlichere Locations. Ich habe sehr viel gelacht – und sogar ein paar Easter Eggs entdeckt – und der trockene Humor ist genau mein Fall. Spieler hierzulande dürfen sich freuen, denn eine deutsche Übersetzung ist auch bereits geplant. Wenn Ihr Euch also nicht davor scheut, mal etwas anderes mit hohem Spaßfaktor auszuprobieren, ist dieses Spiel eine echte Empfehlung.

 

 

Copyright © MaryScots für Adventure-Archiv, 22. April 2006

 

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